Folge 06 Geschichte des Yoga im Westen des Yoga, Meditation und spirituelles Leben Podcasts

06 Geschichte des Yoga im Westen

Über Folge 06 Geschichte des Yoga im Westen

Yoga gibt es schon sehr viel länger im Westen, als die meisten Menschen wissen. Schon vor 4000-5000 Jahren standen die Hochkulturen in Kontakt miteinander. Gerade die griechische Kultur wurde stark auch von indischem Gedankengut geprägt. Es ist wahrscheinlich dass das Judentum vor über 2000 Jahre beeinflusst wurde von indischen Wanderasketen, Yogis, die es im Orient und im Mittelmeerraum gab. Vermutlich hat auch Jesus Christus Yoga Gedankengut in seine Lehren integriert, haben die Wüstenväter und die christlichen Mystiker Inspiration durch Yoga, Buddhismus und Jainismus erhalten. Im Mittelalter wurden die Sufis, die Kabbalisten und christliche Mystiker von Vorstellungen indischer Yogis mit geprägt. Besonders ausführlich spricht Sukadev über das 19. Jahrhundert, welches bis heute prägend auch für das Verständnis des Yoga wurde: Die deutschen Romantiker haben sich mit den Upanishaden und der Bhagavad Gita beschäftigt. Die Philosophen des deutschen Idealismus Hegel, Schopenhauer, Nietzsche waren mit indischen Schriften und Vedanta vertraut. Die Lebensreformbewegung, die Neugeistbewegung, die Theosophie und Anthroposophie erhielten alle entscheidende Impulse aus dem Yoga. Umgekehrt gaben diese Richtungen Impulse für das Lehren und Praktizieren von Yoga im Westen – und auch in Indien. Sechster Teil der Vortragsreihe „Jnana Yoga und Vedanta“ mit Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya. Mitschnitt aus einer Yogalehrer Weiterbildung zum gleichen Thema bei Yoga Vidya Nordsee. Mehr zum Thema Vedanta.

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